Manchmal beginnt eine Reise nicht mit einem Schritt, sondern mit einem Innehalten. Mit einem Blick in die Weite. Mit dem leisen Gefühl, dass etwas Bedeutendes vor uns liegt.
Das Filmfestival 2026 steht unter dem Leitmotiv „Reise der Hoffnung“ – und lädt uns ein, aufzubrechen. Nicht nur geografisch, sondern innerlich. Dorthin, wo Erinnerungen wohnen. Dorthin, wo Geschichten uns tragen. Dorthin, wo Hoffnung leise wächst – selbst in Zeiten der Unsicherheit.
FESTIVAL SINEMA #09
02. – 04. OKTOBER 2026, STEIN AM RHEIN
zu Herzen gehende Filmjuwelen |
Film-Trail mit 17 Stationen |
gemeinsam Magie erschaffen und erleben
Hoffnung ist das Ding mit Federn, das in der Seele sitzt. — Emily Dickinson
Unser Auftakt ist spektakulär und sinnbildlich zugleich: Optional am Freitagmittag, am Rheinfall bei Schaffhausen. Dort, wo das Wasser mit unbändiger Kraft in die Tiefe stürzt, beginnt unsere gemeinsame Bewegung. Der Rhein – seit Jahrhunderten Lebensader und Sehnsuchtsweg – wird uns weitertragen. Per Schiff gleiten wir nach Stein am Rhein, vorbei an Landschaften, die wirken, als seien sie aus einer anderen Zeit herübergerettet.
Und dann erreichen wir Stein am Rhein (StaR) – eines der schönsten Mittelalterstädtchen der Schweiz. Wer durch die verwinkelten Gassen geht, vorbei an kunstvoll bemalten Fassaden und ehrwürdigen Mauern, spürt sofort: Hier erzählt jeder Stein eine Geschichte. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen zu einem lebendigen Bühnenbild für unser Festival. Es ist ein Ort, der uns entschleunigt – und zugleich daran erinnert, dass Hoffnung oft dort wächst, wo Tradition auf neue Perspektiven trifft.

In diesem besonderen Rahmen entfalten sich drei Filme, die das Leitmotiv auf ganz eigene Weise verkörpern. Sie erzählen von Aufbruch und Ankunft, von Verlust und Neubeginn, von leiser Zuversicht und innerer Stärke. Geschichten, die uns berühren, weil wir uns selbst in ihnen wiederfinden – in unseren Zweifeln, unseren Sehnsüchten, unseren Träumen. Kino wird hier zum Ort der kollektiven Erinnerung, zum Raum, in dem wir gemeinsam fühlen, staunen und hoffen.
Ein besonderer Höhepunkt ist der Film-Trail am Samstag: eine Einladung, das Festival ganz individuell zu erleben. Aus siebzehn unterschiedlichen Aktivitäten können sich die Teilnehmenden ihr eigenes Programm zusammenstellen – vom Wunschfilm über Gespräche, Wanderungen, Führungen, Genussmomente bis hin zu nostalgischen Begegnungen mit vergangenen Filmzeiten. Es ist ein Tag des Entdeckens und Wiederentdeckens. Ein Tag, an dem wir ein wenig in Erinnerungen schwelgen dürfen – und zugleich neue Kapitel aufschlagen.
So wird das Filmfestival 2026 selbst zur Reise:
Eine Reise entlang des Rheins.
Eine Reise durch Geschichten und Bilder.
Eine Reise in die eigene Vergangenheit – und vielleicht ein Stück weiter in die Zukunft.
Denn Hoffnung ist kein lautes Versprechen.
Sie ist ein leises Leuchten.
Und manchmal beginnt sie genau dort, wo wir gemeinsam im Dunkel eines Kinosaals sitzen – und das Licht auf der Leinwand angeht.
Willkommen zur Reise der Hoffnung.
